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Wir planen Ihre neue Heizung fachgerecht und sagen Ihnen, welche Heizung unter welchen Bedingungen eingesetzt werden kann und ob ggf. eine Schornsteinsanierung erforderlich ist..

   

Wichtig zu wissen

Heizwert und Brennwert
Der augenfälligste Unterschied zwischen Niedertemperatur- und Brennwertkesseln ist die extrem niedrige Abgastemperatur der Brennwertkessel. Sie liegt maximal 30°C über dem Heizwasserrücklauf.

Eine Vollkondensation, die bis zu 109% Nutzungsgrad ( bezogen auf den Brennwert entspricht dies ca. 98%) ermöglicht, erfordert Rücklauftemperaturen, die sich ganzjährig unter etwa 40°C bewegen. Bei der Neuplanung des Heizsystems kann hierauf durch entsprechend bemessene Heizflächen Rücksicht genommen werden.

Im Altbau ist eine ganzjährige Vollkondensation kaum erreichbar, da die Heizflächen für höhere Temperaturen ausgelegt sind. Eine Heizflächenvergrößerung ist nur bei geringem Aufwand sinnvoll. Brennwertnutzung ist auch mit dem erreichbaren Nutzungsgrad von 100 bis 105% sehr interessant, zumal der Brennstoffverbrauch im Altbau wesentlich mehr Kosten verursacht als im Neubau.

    

Abgasleitung
Brennwertkessel müssen an einen feuchtunempfindlichen Schornstein oder an eine zugelassene Abgasleitung angeschlossen werden. Bei Aufstellung im Wohnbereich muss die Betriebsart raumluftunabhängig sein. Die meisten Hersteller liefern fertig konfektionierte Abgassysteme, die praktisch jeden Aufstellort möglich machen und insbesondere bei Montage der Wärmezentrale im Dachraum sehr preiswert sind. Bei Fragen zum Abgas, sollte der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister rechtzeitig hinzugezogen werden.

Wirtschaftlichkeit und Brennstoffverbrauch
Wenn es um die Investition einer neu zu erstellenden oder zu modernisierenden Heizungsanlage geht, sind Fragen nach der Wirtschaftlichkeit natürlich von Interesse. Diese Frage haben im Modernisierungsfall einen anderen Charakter als bei der Neuplanung.

Situation Altanlage ( Älter als 15 Jahre )
Ein typischer Fall : Die bestehende zentrale Heizungsanlage hat ein Alter von 15 und mehr Jahren. In erster Linie soll der Kessel einschließlich der Warmwasserbereitung ausgetauscht werden. Es gibt zwei typische Verlustgrößen , den Abgasverlust und den Auskühlverlust. Es ist üblich, dies als Prozentgröße in Relation zur Brennerleistung anzugeben. Brennerleistung ist mit dem Brennstoff zugeführte Heizleistung.
Beispiel:
Gasdurchsatz 2,7 m³/h
Heizwert von Gas 10,4 kWh/m³
Brennerleistung 2,7 x 10,4 = 28 kW

Der Abgasverlust wird vom Bezirksschornsteinfegermeister bei der jährlich durchzuführenden Emissionsmessung festgestellt und protokolliert. Er ist also dem Anlagebetreiber bekannt. Leider ist der Abgasverlust allein, vor allem bei den alten Kesseln, keine aussagefähige Größe für eine Beurteilung der Kesselwirtschaftlichkeit. Für den Abgasverlust gilt, dass die als Prozentwert gemessene Größe auch als Verlustanteil, bezogen auf den Brennstoffverbrauch, gewertet werden kann. Bei einem Brennstoffverbrauch von z.B. 4300 l Öl entsprechen 11 % gemessener Abgasverlust 473 l ÖL ( 4300 x 0,1 ). Der Auskühlverlust des alten Kessels ist eine unbekannte Größe, da kein amtliches Messverfahren vor Ort gibt. Im Gegensatz zu heute wurde der Auskühlverlust von den Herstellern früher auch nicht prüfstandmäßig ermittelt. Heizungsfachleute differenzieren zwischen dem „Bereitschaftsverlust“ und dem „Strahlverlust“. Dies erschwert allerdings ganz beträchtlich das Verständnis für den praktisch bedeutsamen Sachverhalt. Deshalb wird hier zusammenfassend vom Auskühlverlust gesprochen und eine geringfügige Ungenauigkeit in Kauf genommen.

Merkmale wirtschaftlicher Kessel
Moderne Niedertemperaturkessel weisen maximal etwa 8% Abgasverlust auf, ältere Kessel bis zu 12%. Allerdings ist hiermit die sensible Abgasverlustwärme gemeint. Rechnet man die nicht genutzte Kondensationswärme hinzu, kommt man auf ca. 17 bzw. 20% Abgasverlust. Bei Brennwertkesseln beträgt der Abgasverlust dagegen etwa 3%. Wie bereits dargestellt, hat jedoch der Auskühlverlust, wenn keine Gegenmaßnahme getroffen werden, die größere praktische Bedeutung: Es zählen also vor allem die Kriterien, die den Auskühlverlust bestimmen. Hierfür ist ein Vergleich mit dem Wärmeverlust eines Gebäudes hilfreich, denn physikalisch besteht kein Unterschied zwischen diesem und dem Wärmeverlust eines Kessels.

    

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